Briefmarkenautomat

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Bild:Briefmarkenautomaten.jpg
Von links nach rechts: Die ersten beiden mit Drehkurbel für Rollenmarken, der dritte Automat zum Ziehen von Briefmarkenheftchen und der vierte für moderne Automatenbriefmarken.

Briefmarkenautomaten dienen dem automatisierten Verkauf von Briefmarken und sind im Regelfall an der Außenseite von Postfilialen angebracht. Während früher Markenheftchen mit Dauermarken und Wechselgeld ausgegeben wurden, erhält man mittlerweile spezielle Automatenmarken, die direkt im Automaten bedruckt werden. Diese neue Generation der Briefmarkenautomaten der Deutschen Post AG geben kein Geld zurück, sondern erstatten den Betrag ebenfalls in Form dieser Briefmarken. Alle ca. 6.000 Briefmarkenautomaten lassen neben Münzzahlung auch die Bezahlung per GeldKarte zu, welche eine centgenaue Zahlung ermöglicht und somit „Wechselmarken“ (Briefmarken statt Wechselgeld) erspart.

Briefmarkenautomaten gehören zu den wenigen Automaten in Deutschland, die sämtliche Euro- und Cent-Münzen akzeptieren (also z.B. auch 1-Cent-Stücke). Allerdings werden pro Bezahlvorgang maximal 15 Münzen angenommen, so dass ein effektives Bezahlen von Briefmarken mit kleinen Münzen kaum möglich ist.

Rein mechanisch arbeitende Automaten zur Ausgabe von Dauermarken gab es auch in Österreich, doch wurden sie nicht durch Wertzeichendrucker nach deutschem Vorbild ersetzt, sondern ersatzlos stillgelegt. Anders als in Deutschland können aber in Österreich Briefmarken auch in Trafiken erworben werden.


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