Département der Ems

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Stempel Lingen aus bergischer Zeit auf austaxiertem Brief
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Stempel Lingen aus bergischer Zeit auf austaxiertem Brief

Das Herzogtum Berg gehörte von 1685 bis 1806 dem Haus Pfalz-Bayern. Am 16. Dezember 1805 erfolgte die Abtretung an Bonaparte, am 15. März 1806 Abtretung an Joachim Murat der es am 21. März 1806 in Besitz nahm. Vom 12. Juli 1806 bis zum 25. November 1813 war es Großherzogtum und Mitglied im Rheinbund, mit etwa 900.000 Einwohner.

Brief aus der bergische4n Zeit des Präfekten
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Brief aus der bergische4n Zeit des Präfekten

Im Januar 1811 kamen Teile an Frankreich, vorübergehend in “niederländischen” Départemente um dann ins “hanseatische” Département Lippe zu kommen. Gleichzeitig kamen die Grafschaften Recklinghausen und Dülmen zum Großherzogtum.

Das Département bestand aus dem nördlichen Teil des Fürstentums Münster, aus den Grafschaften Bentheim (mit der Herrlichkeit Lage), Horstmar, Steinfurt, Rheina-Wolbeck, Tecklenburg und Lingen Vom 1. Januar 1810 bis zum 27. April 1810 gehören die Distrikt Rees und Münster zum Département Ober Yssel — der Distrikt Coesfeld, jetzt Distrikt Steinfurt, zu Frankreich in das niederländische Département der Ysselmündung

Inhaltsverzeichnis

Einteilung

Das Großherzogtum wurde nach französischen Vorbild in Departemente, diese in Distrikte (Arrondissement ), diese in Kantone und Mairie (Bürgermeisterämter). Die Struktur wurde mit Dekret vom 14. November 1808 angeordnet, aber erst zum 1. Mai 1809 tatsächlich eingeführt

Die Präfektur des Département der Ems befand sich in Münster. Mit einer Bevölkerung von 210.201 Seelen.

Ende

Vom 25. November 1813 bis 1814 war es ein Oberstes Verwaltungsdepartement Deutschland. Gehörte vom 15. Juni 1814 bis 1815 zum Königreich Preußen, vom März 1815 bis 1816 als Gouvernement vom Mittel- und Niederrhein

Siehe auch

[Napoleonische Zeit in Deutschland Napoleonische Post in Norddeutschland

Die rechtsrheinischen Departemente

Département der Rur (Roer) Département Rhein Mosel (Rhin et Moselle) Département der Saar (Sarre) Département des Donnersberg (Mont-Tonnerre)

Die linksrheinischen Départemente

Département der Wälder (Forêts)

Die niederländischen Départemente

Département der Ysselmündung (Boches de Iýssel) Département der West-Ems (Ems Occidental) Département der Oberyssel (l´Supérieur) Département der Ost-Ems (l´Ems Oriental)

Die Hanseatischen Département

Département der Elbmündung (Bouches de l´Elbe) Département der Wesermündung (Bouches du Weser) Département der Oberen Ems (l´Ems Supérieur) Département der Lippe (de la Lippe)

Königreich Westphalen

Königreich Westphalen Königreich Westphalen Einteilung Postgeschichte des Königreichs Westphalen

Département der Elbe (de l´Elbe) Département der Fulda(de la Fulde) Harz Département (du Harz) Département der Leine ( de la Leine) Département der Oker (de l´Oker) Département der Saale (de la Saale) Département der Werra (de la Werra) Département der Weser (du Weser) Département der Aller (de l´Aller) Département der Niederelbe (de Ilmenau) Département der Elbe- und Weser-Mündung (Bouche der Elbe et du Weser / Nord-Département)

Großherzogtum Berg

Postgeschichte des Großherzogtum Berg Département des Rheins Département der Sieg Département der Ruhr Département der Ems

Literatur

  • Decret, über die Einteilung des Großherzogtum Berg, vom 14 November 1808
  • Charles Schmidt: Das Großherzogtum Berg 1806–1813, Eine Studie zur französischen Vorherrschaft in Deutschland unter Napoleon I., [zuerst erschienen: Le grand-duché de Berg (1806-1813); étude sur la domination française en Allemagne sous Napoléon ler, Paris 1905], Deutsche Ausgabe mit Beiträgen von Burkhard Dietz, Jörg Engelbrecht und Heinz-K. Junk, hrsg. von Burkhard Dietz und Jörg Engelbrecht, Neustadt/Aisch 1999.
  • Scotti; Gesetze und Verordnungen in den vormaligen Herzogthümern Jülich, Cleve und Berg und in dem vormaligen Großherzogtum Berg, Düsseldorf, 1821
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Externe Links
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