Département der West-Ems

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Das Département mit 191.000 Einw. hatte 4 Arrondisssement, Gröningen, Appingadam, Assen und Winschoten. Hauptstadt des Gebiets war die Stadt Groningen.

Das Rheiderland
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Das Rheiderland

Das Rheiderland ist ein Landstrich in Deutschland und den Niederlanden zwischen Ems und Dollart. Der deutsche Teil des Rheiderlandes liegt in Ostfriesland, westlich der Ems. Der niederländische Teil (geschrieben: Reiderland) liegt in der niederländischen Provinz Groningen und wird häufig dem Oldambt zugerechnet.

Formell war das Rheiderland bis 1600 ein eigenes Land unter der Herrschaft der ostfriesischen Grafen, wurde dann aber endgültig Ostfriesland angegliedert. 1806 wurde das Rheiderland dem Departement von Groningen Département der West-Ems im Königreich Holland, später Teil des Kaiserreiches Frankreich, zugeschlagen und damit von Ostfriesland getrennt (das restliche Ostfriesland wurde zum Département der Ost-Ems). Nach dem Sturz von Napoleon wurde das Rheiderland wieder mit dem übrigen Ostfriesland vereint und gehörte seit 1814 zum Königreich Hannover, wo es der Landdrostei Aurich zugeordnet wurde. Das Gebiet des Rheiderlands war in die beiden Ämter Jemgum und Weener gegliedert, die 1859 zu einem Amt Weener vereinigt wurden

Vom 1. Januar 1810 bis zum 27. April 1810 gehören der Distrikt Neuhaus dazu und kam dann ins Département der Lippe

Eintellung

Nachdem Napoleon 1814 besiegt wurde, wurde das Département Teil des Vereinigten Königreichs der Niederlande, außer dem Kanton Jemgum und einem Großteil von Weener, die Teil des Königreichs Hannover wurden (heute Teil von Niedersachsen, Deutschland).

Siehe auch

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