Feldmerkmal

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Ein Feldmerkmal ist die individuelle Zeichnung eines Markenbildes, dass bei einer Druckauflage durchgehend auf dem gleichen Feld vorkommt. In der Praxis werden Feldmerkmale im Einzelfall auch als Plattenfehler bezeichnet. Feldmerkmale entstehen nicht durch einen Defekt am fertigen Druckmaterial, sondern bei der Herstellung des Druckmaterials.

Umso mehr Zwischenschritte und umso empfindlicher das Material, desto mehr Feldmerkmale entstehen. Ein Sonderfall ist noch ein gerastertes Druckbild, bei dem der ganze Druckbogen in einem Stück mit einem Raster versehen wird. In dem Fall hat jede einzelne Marke ein im Detail unterschiedliches Druckbild. Prinzipiell gibt es daher bei den Flachdruckverfahren (Steindruck, Offsetdruck) mehr Feldmerkmale. Im Gegensatz dazu, gibt es trotz sehr hoher Auflagen, bei den Stichtiefdruckmarken der Posthorn-Ausgabe der Deutschen Bundespost 1951/52 kaum Plattenfehler und praktisch keine Feldmerkmale.

Bei klassischen Marken kommt es vor, das jedes Feld im Bogen einzeln gezeichnet wurde. In dem Fall spricht man nicht von Feldmerkmalen, sondern von Typen. Beispiele sind die Bundesmarken der Schweiz, die erste Ausgabe von Mauritius oder die Corrientes aus Argentinien.

Es gibt auch den Fall, dass jedes Feld im Bogen eine gewollt unterschiedliche Zeichnung hat. Ein Beispiel dafür sind die ersten Ausgaben aus Großbritannien mit unterschiedlichen Eckbuchstaben. Ein anderer Fall sind spätere Ausgaben aus Großbritannien, bei denen eine Plattennummern in das Druckbild der Einzelmarken eingearbeitet ist. An diesen Nummern kann man feststellen, um welche Auflage es sich handelt.

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