Gummibug

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Version vom 17:44, 5. Sep 2012

Die sogenannten Gummibüge entstehen ausschließlich, bei der maschinellen Herstellung gummierten Papiers. Das mit Gummi befeuchtete Papier wird beim Laufen über Rollen unterschiedlichen Zugkräften ausgesetzt. Nach dem Trocknen des Gummis führen die Spannungen zu Bügen, die meist nur von der Gummiseite aus zu sehen sind. Besonders betroffen sind zum Beispiel die Feldpost-Päckchenzulassungsmarke von 1942 aus dem Deutschen Reich oder die Ausgabe Marienkirche Lübeck, Bundesrepublik Deutschland von 1952. Eckrandstücke dieser Ausgaben haben fast immer Gummibüge.

Die eventuell nach dem Trocknen des gummierten Papiers entstandene Büge sind einfach Büge oder Knicke.

 Papier mit starken Gummibügen
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Papier mit starken Gummibügen
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