Knick

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Von einem "Knick", als Bezeichnung eines Mangels an einer Briefmarke, spricht man, wenn die Marke selbst scharf geknickt wurde. Das passiert zum Beispiel bei nicht vollständig aufgeklebten Marken, die dann im Postbetrieb umknicken und durch Transportrollen in Sortiermaschinen scharf geglättet werden. Ein Knick in Papier entsteht prinzipiell, wenn umgeklapptes Papier scharf über den Knick, geglättet wird. Die Papierfasern werden dabei stark verformt oder sogar zerbrochen. Knickt man Papier mehrfach hin und her, kann man es an der Stelle leicht durchtrennen. Eine geknickte Briefmarke zu glätten erfordert bereits das Papier einmal zurück zu biegen. Ein Teil der Fasern bricht dabei durch. Die Knickstelle erscheint, selbst nach fachgerechtem Wässern und Trocknen, als meist hellerer, dünner Strich. Beim Wässern biegt sich die Marke um den Knick herum und auch die trockene Marke lässt sich durch nur leichten Druck, an der Knickstelle verbiegen.

Oft entsteht auf dem "Rücken" eines Knicks, auf der geglätteten Marke, eine Erhebung im Papier.

Im abklingenden Benzinbad tritt ein geglätteter Knick in gleicher Weise hervor, wie bei einem Bug oder einer Bugspur.

Geknickte Marke
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Geknickte Marke
Knick nach dem Glätten
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Knick nach dem Glätten
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