Nachdruck

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Ein Nachdruck ist ein Druck, bei dem nicht 100% originales Druckmaterial verwendet wird. Damit sind nicht Papier und Farben gemeint, sondern Druckstöckel, Platten, Folien, Zylinder, Drucksteine, Schriftmetall und anderes Material, von dem gedruckt wird.

Nachdruck (privat) = Fälschung

Im Gegensatz zum Neudruck, wird ein Nachdruck nicht vollständig von originalem Druckmaterial (Original Druckstock, originales Klischee, original Druckstein usw.) angefertigt.

Details siehe bei Neudruck.


Nachdruck (amtlich angeordnet)

die Bezeichnung soll verwendet werden, wenn eine Marke nach dem Ende der Frankaturgültigkeit von nicht 100% originalem Druckmaterial erneut gedruckt wurde. Ein Beispiel für einen Nachdruck in diesem Sinn, ist die nachgedruckte Ausgabe Deutsche Auslandspostämter, Türkei, von 1884. Dabei wurde weder die ursprüngliche Auflage der Urmarken überdruckt, noch wurde der originale Satz der Aufdrucke verwendet.

Ein Nachdruck, der nicht amtlich angeordnet wurde, ist immer einer Fälschung gleichzusetzen. Das gilt auch dann, wenn der Hersteller des Nachdruckes auch die Originale gedruckt hatte oder originales Papier oder originale Farbe verwendet wurde.

Zusammenfassung

Ein Neudruck erfordert immer originales Druckmaterial

Ein Nachdruck wurde von nicht 100% originalem Druckmaterial hergestellt

Amtlich veranlasste Drucke können auch frankaturgültig sein. Dann handelt es sich aber um eine neue Auflage.

Privat veranlasste Drucke sind, egal ob Neudruck oder Nachdruck, Fälschungen gleichzusetzen

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